
Berührung vom ersten Moment an
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir brauchen nicht nur Gemeinschaft, sondern auch körperliche Berührung. Der Tastsinn ist einer der ersten Sinne, die sich entwickeln, und einer der wichtigsten für unser emotionales Wohlbefinden, die Regulation des Nervensystems und für Nähe. Schon ganz am Anfang des Lebens kann der menschliche Körper Berührung aufnehmen und darauf reagieren. Deshalb wird die Berührung auch „die Mutter aller Sinne“ genannt.
Zahlreiche Studien zeigen, welche Rolle Berührung im Leben eines Menschen spielt … oder eben ihr Fehlen.
Ohne Berührung verkümmern wir
In unserer schnelllebigen Welt sind wir durch einen technikzentrierten Lebensstil und zunehmende Isolation immer mehr Stress und Angst ausgesetzt und haben viel häufiger Schwierigkeiten, unsere Gefühle zu regulieren.
Technologie, das Leben in der Stadt, Isolation, die Verbreitung von Homeoffice und kulturelle Tabus rund um Berührung haben dazu beigetragen, dass wir uns immer mehr voneinander entfernen und immer weniger in Kontakt mit unserem eigenen Körper sind.
Bekommen wir jedoch nicht genug Berührung, kann das ernsthafte gesundheitliche Folgen haben: Forschende haben einen Zusammenhang zwischen fehlender Berührung und Angst, Depression und Stress festgestellt.
Obwohl wir um ihre Bedeutung wissen, leiden leider viele Menschen unter einem Mangel an Berührung, auch „Hauthunger“ genannt. Dieser Zustand, der aus dem Fehlen bedeutsamer körperlicher Nähe entsteht, geht mit emotionalem und körperlichem Leiden einher.
Die körperlichen Vorteile von Berührung
Körperliche Berührung aktiviert das parasympathische Nervensystem, das für Ruhe, Verdauung und Regeneration zuständig ist. Sichere, fürsorgliche Berührung hilft, das Alarmzentrum des Gehirns zu beruhigen, und fördert die Ausschüttung von Oxytocin – dem Hormon, das mit Vertrauen, Bindung und emotionaler Sicherheit verbunden ist.
Berührung beruhigt unser Nervensystem, verlangsamt den Herzschlag und senkt den Blutdruck sowie den Spiegel des Stresshormons Cortisol. Außerdem fördert sie die Ausschüttung von Oxytocin, das die emotionale Bindung zu anderen stärkt. Sie kann sogar Schmerzen lindern!
Berührung ist kein Luxus, sondern ein biologisches Bedürfnis
Wenn jemand unsere Hand hält, werden wir ruhiger; wenn uns jemand umarmt, beginnt sich angestaute Anspannung langsam zu lösen.
Niederländische Forschende haben herausgefunden, dass eine lange Massage für die psychische Gesundheit genauso wirksam sein kann wie eine freundschaftliche Umarmung. Auch die Häufigkeit spielt natürlich eine Rolle: Berührung lässt sich nicht „auf Vorrat sammeln“ – für unser seelisches Wohlbefinden ist Regelmäßigkeit besonders wichtig.
Heilung durch Massage
So wie Traumata im Körper gespeichert werden, liegt auch die Möglichkeit zur Heilung im Körper. Berührung kann uns helfen, uns in unserem eigenen Körper wieder sicher und zu Hause zu fühlen. Regelmäßige berührungsbasierte Therapie unterstützt die Regulation der Gefühle und das allgemeine psychische Wohlbefinden.
Massage kann durch Berührung heilen: Sie unterstützt Körper und Geist, indem sie Stress abbaut, Muskelverspannungen löst und die Durchblutung verbessert.
Massage hilft, den Spiegel des Stresshormons zu senken, und fördert gleichzeitig die Bildung von Wohlfühlstoffen wie Serotonin und Dopamin.
Indem sie das autonome Nervensystem reguliert, verlangsamt sie den Puls und kann zu besserem Schlaf beitragen.
Manchmal kann eine einzige Umarmung, eine sanfte Berührung oder eine gute Massage mehr geben als tausend beruhigende Worte.
Thai-Massage bei Goldfingers in Wien
Bei Goldfingers erleben Sie traditionelle Thai-Massage, wie man sie aus Thailand kennt: Unsere Masseurinnen arbeiten mit ruhigen, achtsamen Griffen, die Verspannungen lösen und den ganzen Körper zur Ruhe kommen lassen. Neben der klassischen Thai-Massage bieten wir auch Öl- und Beinmassagen sowie Paar- und Vier-Hände-Massagen an – von 30 bis 90 Minuten.
Sie finden uns in zwei Salons: in der Siebensterngasse 25 im 7. Bezirk und in der Landstraßer Hauptstraße 104 im 3. Bezirk. Wir sind täglich von 9 bis 22 Uhr für Sie da. Gönnen Sie sich regelmäßig diese Auszeit – Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken.
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